Meine erste Homestory – ein verregneter Herbsttag bei Nadja, Leonard und der kleinen Ella

Manchmal sind es gerade die Tage, an denen das Wetter draußen nicht mitspielt, die einem besonders warm in Erinnerung bleiben.

Es war ein kalter, verregneter Oktobertag, als ich mich auf den Weg zu Nadja und Leonard machte. Bei den beiden zu Hause wartete nicht nur eine gemütliche Atmosphäre auf mich, sondern auch die kleine Ella. Gerade einmal drei Monate alt.

Für mich war dieser Termin etwas Besonderes. Es war meine erste Homestory überhaupt.

Ein neues Gefühl hinter der Kamera

Draußen zu fotografieren, an einem Ort, den man kennt, und mit dem Licht zu arbeiten, das die Umgebung einem bietet – das gehört für mich dazu. Doch bei einer Homestory ist es anders.

Man kommt in das Zuhause einer Familie. In einen ganz persönlichen Bereich, in dem der Alltag stattfindet und in dem Erinnerungen entstehen, ohne dass jemand dafür eine Kamera in die Hand nimmt.

Natürlich war ich aufgeregt. Es ist eben etwas anderes, Menschen draußen zu fotografieren oder bei ihnen zu Hause zu Gast zu sein.

Doch diese Aufregung legte sich schnell. Nadja und Leonard waren unglaublich sympathisch, und die Atmosphäre war von Anfang an herzlich und angenehm. Es fühlte sich nicht nach einem Termin an, bei dem einfach Bilder gemacht werden sollten. Vielmehr entstand eine entspannte Zeit miteinander, in der ich die kleinen Momente zwischen den dreien festhalten durfte.

Drei Monate Ella – und ganz viele kleine Momente

Mit drei Monaten entdeckt ein Baby seine Welt auf ganz eigene Weise. Es sind die Blicke, die kleinen Bewegungen und die winzigen Hände, die einen für einen Moment innehalten lassen.

Genau solche Augenblicke wollte ich festhalten.

Die Nähe zwischen Ella und ihren Eltern, das gemeinsame Lachen und diese kleinen Gesten, die im Alltag vielleicht ganz selbstverständlich wirken. Momente, die man nicht planen und nicht auf Kommando wiederholen kann.

Manchmal braucht es dafür keine große Kulisse. Kein perfektes Wetter und keine aufwendig vorbereitete Location.

Ein Zuhause, ein bisschen Licht und die Menschen, die einem am wichtigsten sind, reichen oft völlig aus.

Wenn draußen der Herbst regiert

Während draußen der Regen gegen die Fenster prasselte, war es drinnen warm und gemütlich. Rückblickend passt dieser Kontrast wunderbar zu den Bildern, die an diesem Tag entstanden sind.

Die warmen Farben, die vertraute Umgebung und zwischendurch auch die Schwarz-Weiß-Aufnahmen geben der Homestory ihren eigenen Charakter.

Es ging nicht darum, alles perfekt aussehen zu lassen. Es ging darum, die Familie so festzuhalten, wie sie ist – nah, vertraut und mitten in ihrem gemeinsamen Leben.

Ein besonderer Anfang

Der Kontakt zu Nadja und Leonard kam über ein Paar zustande, das bereits mehrfach bei mir vor der Kamera gestanden hatte. Dass aus dieser Verbindung meine erste Homestory entstehen würde, war etwas Besonderes.

Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir die beiden entgegengebracht haben. Denn gerade bei einer Homestory ist es nicht selbstverständlich, jemanden in die eigenen vier Wände einzuladen und ihm einen Einblick in die ganz persönlichen Momente des Familienlebens zu geben.

Dieser verregnete Oktobertag war für mich deshalb mehr als nur ein weiterer Fototermin. Er war der Anfang eines neuen Bereichs meiner Fotografie – und eine schöne Erinnerung daran, dass die besten Bilder nicht vom Wetter abhängen.

Manchmal entstehen sie genau dort, wo das Leben stattfindet.

Zu Hause.

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